Combesque, Marie-Agnès
Sklaven
Zwischen Krieg und Elend.
Edition "Ich klage an!"
Hrsg. von Marion Schweizer

München 2001 (2. aktualisierte Aufl.)
Elefanten Press
3-570-14593-X
112 S. Broschur 9,00 EUR [D]

Medium: Buch
Zielgruppe: Jugendliche
Genre: Sachbuch

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Combesque, Marie-Agnès: Sklaven - Zwischen Krieg und Elend. Hrsg. von Marion Schweizer. Edition "Ich klage an!"

Deutsch von Bettina Müller Renzoni.

Menschenrechtsorganisationen schätzen die Zahl der Sklaven heute weltweit auf 200 bis 400 Millionen Menschen - mehr denn je in der Geschichte der Menschheit. Noch heute arbeiten Männer, Frauen, Kinder als Sklaven eines Herrn, als Sklaven des Elends und der Unterentwicklung. Die meisten von ihnen sind schwarz. Sie werden mit Scheinverträgen angelockt oder auch einfach von der Straße weg mit Gewalt gezwungen, auf einen Lastwagen zu steigen. Die Sklavenhändler schaffen sie dann auf einen Sklavenmarkt, wo sie begutachtet und an einen Herrn verkauft werden, oder direkt auf eine Zuckerrohrplantage, wo sie vom ersten Tag an in Schuldknechtschaft leben und gezwungen werden, unter unmenschlichen Bedingungen zu arbeiten.

In diesem Buch erzählen zwei Sklaven ihre Geschichte. Die eine spielt im Sudan, die andere in der Dominikanischen Republik. Beide stehen exemplarisch für Millionen anderer Schicksale, die, am Ende des 20. Jahrhunderts, der menschlichen Zivilisation den Spiegel vorhalten.

Der Sachteil, von der Herausgeberin für die deutsche Ausgabe bearbeitet und erweitert, liefert ergänzende Informationen zur Geschichte und Gegenwart der Sklaverei, zu Sklavenaufständen, dem Sezessionskrieg und dem Kampf gegen den Menschenhandel.

"Verschleppung und Sklaverei gibt es auch heute noch, überall da, wo Krieg, Unterdrückung oder Armut herrschen. (...) Dieses schmale Bändchen erklärt knapp, aber fundiert, wo und warum das alles geschieht. Die Informationen werden eingerahmt von den ungeheuerlichen, aber ganz sachlich erzählten Geschichten zweier Sklaven." (Geolino - Das Kindermagazin der Zeitschrift Geo)

"Sklavenhandel gehört keineswegs der Vergangenheit an, und er ist nicht auf weit entfernte Länder beschränkt. Diese schockierende Tatsache erhärtet Combesque mit Berichten und Zahlen." (Schweizerische Kommission für Schul- und Gemeindebibliotheken des Kantons Luzern)

"Die Schicksale der Menschen, um die es hier geht, machen mehr aus den Nachrichten und Presseberichten, mit denen wir Tag für Tag konfrontiert werden und die uns oft nicht mehr sonderlich berühren. Die vielen namenlosen Gesichter aus dem Fernsehen werden zu Menschen, ja Freunden, deren Leben uns am Herzen liegt." (Eselsohr, Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien)



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